SAFARI IN TANZANIA – NGORONGORO KRATER

Passend zum letzten Fernweh-Post gibt es heute endlich einen Reisebericht über den zweiten Tag der Safari in Tanzania. Die Tour startete bereits um ca. 05:30 Uhr. Nach dem wirklich sehr guten Frühstück fuhren wir etwa eine halbe Stunde zum Gate. Wir waren fast die ersten die da waren und mussten so nicht mehr so lange warten wie am Vortag. Auch die Natur war ganz anderes als am ersten Tag: keine Baobab-Bäume mehr, dafür endlos erscheinende Weiten und Steppenlandschaft.

 

Als wir das Gate passierten dämmerte es bereits. Zuerst mussten wir eine Weile durch den Dschungel auf Serpentinen bergauf. Als die ersten Sonnenstrahlen durch die Baumwipfel fielen, zog Nebel auf und verwandelte die Umgebung in ein unglaublich schönes und fast schon mystisches Szenario.

Noch bevor wir den Kraterrand erreichten, sahen wir eine Herde von Tieren, die zu den Big 5 gehören, aus nächster Nähe: Büffel. Sie waren gerade dabei in der Morgensonne am Straßenrand zu grasen bzw. die Straße zu überqueren. So dicht herangekommen wie die Büffel waren bis jetzt noch keine Tiere. Wir genossen die Situation einen Moment lang, bevor es weiter ging.

Obwohl ich schon am Vortag erlebt hatte, wie nahe wir an die Wildtiere heran konnten, war ich trotzdem wieder erstaunt, wie wenig Abstand wir zu den großen und kräftigen Büffeln hatten.

img_3673

Langsam ließen wir den Dschungel hinter uns und die Landschaft öffnete sich. In der Ferne konnten wir viele Giraffen beobachten. Die Natur wurde immer karger und bald konnten wir vom Kraterrand aus in die Steppenlandschaft blicken.

DSC_1748

Dann ging es wieder bergab in den Krater hinein. Wir mussten nicht lange fahren, bis wir auf die ersten Tiere gestoßen sind. Warzenschweine waren in der Nähe des Weges auf Futtersuche.

DSC_1740

Gleich darauf sahen wir wie schon am Vortag Löwen, diesmal allerdings zogen sie unmittelbar neben unserem Jeep vorbei. Es war wirklich beeindruckend, wie wenig Scheu sie hatten.

Die Landschaft des Ngorongoro Krater war um einiges weitläufiger, als im Tarangiere National Park. Auch gab es kaum Bäume, eine Steppe, wie man sie sich vorstellt.

In den Weiten des Kraters waren auch viel größere Herden. Vor allem Gnus und Zebras  waren zu sehen.

DSC_1765

Außerdem gab es einen großen See, den man normalerweise vor lauter Flamingos nicht sieht. Bei uns waren aber nicht so viele da und wir konnten sie nur durchs Fernglas ganz undeutlich erahnen. Doch etwas näher bei uns waren auch noch zwei wunderschöne Vögel, die elegant herum stolzierten: Südafrikanische-Kronenkraniche.

Wir beobachteten junge Gazellen, die Fangen spielten und so für das Leben lernten. Die waren ganz schön schnell.

DSC_1767

Ein Steppenfuchs streifte durch die Landschaft.

DSC_1762

Hinter einem kleinen Wasserloch sonnten sich einige Hyänen. Man sah sie relativ häufig irgendwo umherlaufen.

Später kamen wir am Hippo-Swimming-Pool vorbei. Die Nilpferde waren aber richtig inaktiv und chillten unbekümmert im Wasser. Ab und zu spritzten sie Wasser durch ihre Nasenlöcher. Die Vögel hatte allerdings ihre Freude mit den Hippos, da sie Ungeziefer von ihren Körpern picken konnten. Eine perfekte Symbiose.

Die majestätischen Sträuße waren auch im Ngorongoro Krater des Öfteren zu sehen und trauten sich noch viel näher an uns heran, als die Sträuße im Tarangiere National Park am Vortag.

DSC_1784

Hier trafen wir dann nochmals auf eine ganze Schar Südafrikanischer-Kronenkranichen. Sie waren total schöne Vögel und wirkten sehr stolz. Ihr buntes Gefieder war schon von Weitem zu sehen und etwas ganz Besonderes.

DSC_1802

Ein wenig später war viel Wirbel um ein Nashorn, das wir aber leider einfach nicht sehen konnten. Wir fuhren zuerst an einen Platz wo man von weitem flach auf das Rhino blicken konnte und dann auf eine Anhöhe von der man es besser erkennen hätte sollen. Der Fahrer versuchte uns immer zu sagen, dass irgendwo in der Weite der Steppe ein grauer Fleck war, der sich manchmal bewegte. Wir glaubten es zu sehen, aber es hätte auch genauso gut ein Stein sein können.

DSC_1766

Trotzdem war es wundervoll die ganzen Tiere durch die „feuchtere“ Zone wandern zu sehen. Zwei ganz Große Elefanten, viele Zebras und Gnus zogen durch die ausgedehnten Gebiete des Kraters.

DSC_1814

Wir fuhren dann noch eine Zeit lang durch den Krater und bewunderten die Tiere, bevor wir an einem Rastplatz an einem See Pause machten und den Inhalt unserer Lunchboxen verzehrten. Hier konnte man neben einem riesigen Baum auch Nilpferde beobachten, die im Wasser schwammen und immer wieder auftauchten. Sie waren deutlich aktiver, als die im Hippo-Pool.

Nach dem Mittagessen schlossen wir bald den Entschluss den Krater schön langsam zu verlassen und den Rückweg ins Hotel in Moshi anzutreten. Das waren immerhin auch noch einmal ca. 5,5 Stunden Fahrt.

DSC_1813

Als wir uns auf den Rückweg machten, durften wir noch einer Herde Gnus beim Überqueren eines Baches zuschauen.

Außerdem sahen noch einmal Löwen. Diesmal  waren es männliche Exemplare der wunderschönen Raubkatzen. Wie am Tag zuvor waren die Löwen bei der Mittagsruhe.

img_3860

Auf der Straße, die uns bergauf aus dem Krater brachten, waren am Rande einige Affen und Affen-Babys zu sehen. Wirklich süß, wie sie auf dem Rücken der Großen saßen und sich festklammerten.

img_3741

Als wir dann wieder am Kraterrand waren, machten wir nochmal eine kleine Pause um die Landschaft, von einer Aussichtsplattform, aus zu genießen. Wirklich traumhaft!

Die Safari-Tage waren ein echt cooles Erlebnis. Ich würde sofort wieder eine Safari machen, denn die Natur ist einfach wirklich wunderschön in Afrika. Ganz anders, als bei uns, auf ihre Art und Weise etwas ganz Besonderes. Die Vielfalt an freilebenden Tieren ist unglaublich beeindruckend.

img_3782

Am nächsten Tag ging es dann auch schon wieder zurück in die Heimat. Der Kilimanjaro verabschiedete sich auch noch von uns. 😉 Der perfekte Abschluss!

 

 

 

 

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s