SAFARI IN TANZANIA – TARANGIERE

Nach unserem gelungenem Bergabenteuer, ging es für uns weiter zum nächsten Adventure – Safari 😉

Endlich die ganzen Tiere sehen, die man sonst nur aus Universum kennt und vielleicht schon mal im Zoo gesehen hat, aber nicht in ihren natürlichen Lebensräumen. Ich freute mich wirklich wahnsinnig darauf.

Vom Hotel in Moshi fuhren wir eine halbe Ewigkeit bis zum ersten National Park, dem Tarangiere National Park. Da High Season im Safari-Business herrschte, hieß es erst einmal warten bis wir durch das Gate durften. In der Wartearea gab es aber bereits viel zu sehen: zahlreiche kleine, niedliche Vögel, die in den verschiedensten Farbkombinationen im Wasserbecken badeten und Affen, vor denen unser Guide uns bereits gewarnt hat, dass sie gemein seien und Essen klauen. Zum Glück hatten wir keine bösen Erfahrungen mit den Affen.

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Als es dann endlich für uns in den Park ging, fragte uns der Guide, was wir am liebsten sehen würden. Meine Antwort ließ nicht lange auf sich warten, denn zu meinen Lieblingstieren gehören definitiv Elefanten. Als der Guide dann sagte, dass wir bestimmt einige sehen werden, war ich über glücklich.

Die ersten Tiere die wir zu Gesicht bekamen waren Zebras und Gnus. Die Freude war, zumindest bei mir, und ich glaub auch bei den anderen, riiiiiieeeesig!

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Auch die ersehnten Elefanten kamen bald in unser Blickfeld, zwar etwas entfernt, aber wir waren dennoch aus dem Häuschen.

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In diesem Park gibt es echt viele Elefanten, also genau das richtige für Bewunderer dieser Tiere.

Auch Timon und Pumbaa beehrten uns auf der Safari. Wenn ihr genau hinseht, erkennt ihr das Erdmännchen, welches aus dem Bau herausschaut.

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Die vielen Vogelnester waren im ganzen Areal des National Parks zu sehen. Echt ein Wahnsinn, was diese kleinen Tiere alles schaffen können. Ihr Gezwitscher war auch lautstark zu hören.

Relativ am Anfang der Rundfahrt war dann auch gleich das erste Wasserloch, an dem viele Tiere waren. Wirklich eine Augenweide. Eine Kulisse, wie man sie sich vorstellt. Schatten spendende Bäume, viele verschiedene Herden und das schillernde Wasser, um das sich fast das ganze Leben dreht.

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Es war so schön anzusehen, wie die Tiere trotz unserer Anwesenheit unbekümmert ihrem Leben nachgingen. Ich hätte nie geglaubt, dass die Tiere so wenig Scheu vor den Autos und den Menschen haben. Aber vermutlich sind sie daran gewöhnt.

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Eine Weile fuhren wir dann mit dem Geländewagen durch die traumhaft schöne Landschaft. Es ist wirklich genau wie man es sich vorstellt: Baobab-Bäume und überall Herden von verschiedenen Tieren.

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Unser Guide erklärte uns zu den zahlreichen Arten alles, was wir wissen wollten. Das war echt sehr interessant. Die ganz großen Baobab-Bäume werden auf mehrere 100, wenn nicht sogar auf 1000 Jahre geschätzt. Wenn man „Glück“ hat, kann man sogar Schlangen auf ihren Ästen erspähen. Das ist aber eher selten der Fall. Aber gut für mich, da ich Angst vor ihnen habe.

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Irgendwann blieb dann ein anderer Fahrer bei uns stehen und erzählte unserem Guide etwas, woraufhin er uns sagte, dass er uns etwas Cooles zeigen wird.

Mit eher höherer Geschwindigkeit fuhren wir dann zum Zielort. Auf dem Weg wurden wir ganz schön durchgeschüttelt, da es auf der „Straße“ unzählige Schlaglöcher gab. Zudem war das Ganze eine ziemlich staubige Angelegenheit.

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Vor einer Wasserstelle blieben wir dann neben zahlreichen anderen Parkbesucher  stehen. Direkt vor dem Wasser lag ein umgefallener Baum. Wir sahen zuerst nicht, was los und warum jeder so aufgeregt war. Unser Guide wies uns dann aber darauf hin, dass wir uns den Baum genauer ansehen sollten und plötzlich erkannten wir, dass dort oben ein Löwe die Mittagssonne genoss. Unten neben dem Baumstamm, im Schatten, ruhte ein weiterer Löwe. Das war wirklich super cool.

Wir verweilten eine Weile bei den Löwen und beschlossen später noch einmal zurückzukommen, denn der Guide wollte uns noch eine weitere Rarität zeigen.

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Auf dem Weg dorthin, bekamen wir wiederum Elefanten, Zebras und Gnus zu Gesicht. Außerdem sahen wir Sträuße und Giraffen. Bei den Giraffen erklärte uns der Fahrer, wie man männliche und weibliche Tiere unterscheiden kann: Männliche Tiere haben dicke Hörner ohne Fellbüschel, weibliche Tiere haben dünne Hörner mit Fellbüscheln.  Natürlich sind ausgewachsene männliche Giraffen auch größer. Aber an den Hörnern kann man sich immer orientieren.

Irgendwann sind wir dann neuerlich an einem Platz angekommen, wo viele Autos standen. Hier war viel Wirbel um einen Gepard, welcher sich im Gras gut versteckt hielt. Man konnte nur seinen Kopf bzw. seine Ohren sehen. Er bewegte sich nicht viel, nur ab und zu hob oder senkte sich der Kopf oder die Ohren bewegten sich. Durch das Fernglas konnte man ihn ein wenig besser erkennen, leider sieht man auf dem Foto aber nicht wirklich etwas. Aber er hielt sich zwischen dem linken kleinen Baum und dem Strauch rechts auf.

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Wir stellten bald fest, dass Raubkatzen um die Mittagszeit nicht sehr aktiv waren. Das bestätigte und auch unser Fahrer. Er erzählte uns, dass Löwen vor allem am Morgen auf Streifzug waren. Tagsüber ziehen sich die Tiere zurück und werden dann erst wieder aktiver, wenn es beginnt zu dämmern. Dasselbe gilt für Geparden und Leoparden. Leos waren allerdings total selten anzutreffen.

Am Rückweg zu den Löwen konnten wir wiederum Sträuße und einige herumziehende Elefanten beobachten.

Insgeheim hoffte ich darauf, dass irgendwo eine Elefanten-Mama und ein kleines Elefanten-Baby herumwanderten. Bisher hatten wir allerdings nur Jungelefanten gesehen, die aber auch total süß waren.

Als wir wieder zur Wasserstelle zurückkamen, sahen wir, dass ein Elefant das gleiche Ziel hatte, als wir. Es war wunderschön anzusehen, wie er langsam und gemächlich, aber bestimmt auf das Wasser zuging. Den Löwen, die mittlerweile beide auf dem Stamm lagen und ein bisschen aktiver als zuvor waren, schenkte er keinerlei Beachtung.

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Eine Zeit lang genossen wir das wunderbare Szenario und die immer tiefer stehende Sonne. Langsam wurde es Zeit aufzubrechen, denn wir hatten noch eine längere Fahrt bis zu unserer Lodge vor uns.

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Kurz bevor wir wieder zum Gate gelangten, schrie ich auf, denn ich hatte tatsächlich ein Elefanten-Baby entdeckt. Der Guide setzte ein paar Meter zurück, damit wir es besser beobachten konnten. Es war leider nicht so nah bei uns, wie es andere Tiere bereits waren. Dennoch war ich hin und weg! Einfach überglücklich! Ein perfekter Abschluss der ersten Safari-Tour.

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Wir ließen den Park hinter uns und freuten uns darauf, den Tag in der Lodge ausklingen zu lassen. Auf dem Weg dorthin sahen wir nochmal Affen, die von der Straße Nüsse herunter aßen. Nach ca. 2,5 Stunden kamen wir dann dort an. Die Karatu Simba Lodge war außerhalb eines National Parks. Auf dem Weg zum Zimmer/Zelt wurden wir von einem Wärter begleitet.

Die kleinen Zelt-Häuschen wurden alle nach Tiernamen benannt. Das Innenleben des Zimmers war clean und modern, aber trotzdem sehr gemütlich. Kurz genossen wir den Ausblick auf dem Balkon. Überall waren Dschungel-Geräusche zu hören. Die Sonne verschwand langsam komplett und es wurde bald relativ kalt. Es ist wirklich empfehlenswert lange bzw. wärmere Kleidung mitzunehmen!

Wir zogen uns die wärmsten Kleidungsstücke an, die wir dabei hatten und gingen dann zum Abendessen. Es gab viele verschiedene und wirklich leckere Gerichte am Buffet.

Die Lodge hatte übrigens sogar einen Pool, daneben eine Feuerstelle, bei der wir kurz verweilten. Allzu lange hielten wir uns dort jedoch nicht auf, da wir den zweiten Safari-Tag bereits um 5:00 Uhr beginnen wollten. (Viel zu früh für meinen Geschmack!)

Doch das frühe Aufstehen sollte sich lohnen! Seit gespannt wie die zweite Tour im Ngorongoro Krater war!

 

 

2 Kommentare zu „SAFARI IN TANZANIA – TARANGIERE“

  1. Seeehr witzig, ich habe im August exakt die gleiche Tour gemacht, auch erst Tarangire und dann Ngorongoro! Mega interessant dann zu lesen, was andere erlebt haben 🙂 wenn’s dich interessiert, findest du meine Berichte unter Travel: http://www.thedorie.com
    Liebe Grüße, Dorie

    Gefällt mir

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